25. September 2020

Tischkarten / Menuekarten

Tischkarten basteln oder drucken?

Sobald die Zusagen der Hochzeitsgäste vorliegen, ist es an der Zeit, sich um die Tischkarten zu kümmern. Denn man benötigt doch eine gewisse Zeit, um sie formvollendet zu erstellen. Die einfachste Variante sind die ganz schlichten Aufsteller, auf die man handschriftlich den Namen des jeweiligen Gastes schreibt. Solche und auch etwas aufwändigere Vorlagen mit einer kleinen Dekoration gibt es im Fachhandel.

In Zeiten des Internets kann man aber auch auf das üppige Angebot der Online-Shops zurückgreifen – dabei aber unbedingt vielleicht längere Lieferzeiten einkalkulieren! Die Tischkarten bekommt man dort auf DIN A 4 Bögen, die sich leicht in den Drucker einlegen lassen. Das hat den Vorteil, dass man am PC aus vielen unterschiedlichen Schriftformen und Farben die am besten geeignete wählen kann. Der Rest ist – ähnlich wie bei Etiketten und Visitenkarten – ein Kinderspiel: Die Ränder an den vorgestanzten Linien umknicken und die Tischkarten auslösen.

Festliche Tischkarten

Wer mag, und wer vor allem Spaß an Bastelarbeiten hat, kann diese Tischkarten dann noch individuell verzieren – etwa mit aufgeklebten Blüten, getrockneten Rosen oder dekorativen Rändern. Natürlich sollte diese Ausschmückung zum gesamten Ambiente des Festes passen.

Ein Tipp zu den Namen: Da sich sehr wahrscheinlich nicht alle Gäste untereinander kennen, ist es sinnvoll, nicht Onkel Teddy oder Tante Mimi auf die Tischkarten zu schreiben, sondern den Vor- und Zunamen. Das bietet den Tischnachbarn gleich einen Anknüpfungspunkt fürs Gespräch, etwa in der Art: In welchem Verhältnis stehen Sie zum Brautpaar?

Wer die kleine aufgestellte Tischkarte als zu schlicht empfindet, kann auch Tischkartenhalter verwenden. Die gibt es ebenfalls online und im Fachhandel zu kaufen, und zwar in unzähligen Varianten: Vom Strandstuhl über ein Mini-Klavier bis zur abstrakt-verschnörkelten Säule ist alles erhältlich. Sehr beliebt sind auch kleine Bilderrahmen.

Karten mit Menuefolge

Für die Menükarten gelten ähnliche Hinweise wie für die Tischkarten. Damit die zur restlichen Tischdekoration passen, sollte man sich vor der Gestaltung mit dem Restaurantchef darauf verständigen. Danach kann man die Menükarten auf farbigem oder weißem Untergrund beschriften und nach Belieben ausgestalten.

Die Stärke des Papiers hängt wesentlich davon ab, wie man die Menükarten präsentieren möchte. Die aufklappbare Menükarte verträgt schweres Papier, während für eine mit Schleife gebundene Rolle dünneres besser geeignet ist.

Damit sich keine Fehler einschleichen, sollte man den Küchenchef bitten, die Menüfolge aufzuschreiben – er selbst weiß am besten, wie die einzelnen Gerichte zu schreiben sind.