6. Juli 2022

Hochzeitsplaner

Hochzeitsservice / Hochzeitplaner

Es sind längst nicht nur Chaoten und beruflich voll Eingespannte, die einen Hochzeitsplaner mit der Organisation ihrer Eheschließung beauftragen. Nein, gerade in jüngster Zeit vertrauen immer mehr Paare einem Profi, der das wichtige Ereignis zu etwas ganz Besonderem macht. Denn man darf mit Recht darauf vertrauen, dass ein Hochzeitsplaner zahllose Tricks und Kniffe kennt, die einem Laien gar nicht in den Sinn kämen.

Und dann die Zeitersparnis für das Brautpaar! Eine aufwändige Hochzeit bedeutet gut und gerne ein ganzes Jahr an Vorbereitungen. Danach kann man nicht mal sicher sein, dass tatsächlich alles so abläuft wie erhofft. Schließlich plant man nicht so oft die eigene Hochzeit!

Weddingplaner als erfahrener Berater in punkto Hochzeitsfeier

Am Anfang steht grundsätzlich ein ausführliches Gespräch mit dem Brautpaar, dem anschließend noch einige mehr folgen werden. In welchem Rahmen soll die Hochzeit stattfinden? Welche Einzelaufgaben erledigt der Hochzeitsplaner, und welche übernimmt das Brautpaar allein? Es ist meist sinnvoll, eine Art Rundum-Sorglos-Paket bei einem Hochzeitsplaner zu buchen, denn in diesem Fall ist sichergestellt, dass nichts übersehen wird und vor allem, dass später auch alles wie aus einem Guss wirkt.

Einzig das Ja-Wort kann auch der beste Hochzeitsplaner keinem von beiden abnehmen!

Hochzeitsplaner haben überdies den Vorteil, dass sie über beste Kontakte zu Hotels, Verwaltungen und Veranstaltern verfügen, die es ihnen erlauben, oft sogar das Unmögliche noch möglich zu machen. Leider lassen sie sich ihre Dienste auch recht gut bezahlen, wobei ihr Honorar abhängig ist vom Umfang der erbrachten Leistungen und auch ein wenig vom Rahmen der gesamten Feier.

Was genau ist ein „Hochzeitsplaner“?

Beim Hochzeitsplaner handelt es sich um keine geschützte Berufsbezeichnung, und es gibt auch keine wirkliche Ausbildung dazu. Voraussetzung für einen Hochzeitsplaner sind allerdings Organisationstalent, Menschenkenntnis und absolute Flexibilität.

Noch im späten Mittelalter gab es die Hochzeitsbitter oder Hochzeitslader. Sie hatten hauptsächlich die Aufgabe, von Haus zu Haus zu gehen und die Bewohner von der bevorstehenden Eheschließung eines Paares in Kenntnis zu setzen. Sie waren in eine feierliche Tracht gehüllt und trugen einen geschmückten Stock bei sich, mit dem sie ihre Ankündigung untermauerten.

Bis heute hat sich dieser Brauch in ländlichen Gegenden speziell im Alpenraum erhalten. Da es aber inzwischen Telefon, gedruckte Anzeigen und Zeitungen gibt, und überdies die künftigen Gäste längst nicht mehr alle nah beieinander leben, hat sich der Aufgabenbereich des Hochzeitsladers geändert. Er sorgt mittlerweile dafür, dass die Gäste, die sich an einem bestimmten Ort versammelt haben, pünktlich in der Kirche erscheinen und ist insgesamt der gute Geist im Hintergrund, der für einen reibungslosen Ablauf sorgt.