1. April 2020

Hochzeitsgefährt

Das besondere Hochzeitsgefährt

Lediglich in ganz kleinen Ortschaften kann das Brautpaar den Weg zu Rathaus, Kirche und der Hochzeitslocation zu Fuß zurücklegen. Aber selbst dann ist ein Hochzeitsgefährt sinnvoll – immerhin ist es möglich, dass man mit Wetterkapriolen zu rechnen hat.

Um die notwendigen Strecken zu bewältigen, hat das Brautpaar verschiedene Möglichkeiten. Dabei sollte es darauf achten, ein Fahrzeug zu wählen, das dem gesamten Stil der Hochzeit entspricht.
Wer es besonders romantisch mag, steigt in die weiße Hochzeitskutsche, die von zwei Schimmeln gezogen wird. Diese Gefährte machen so richtig was her, und man fühlt sich wie einem Königshaus zugehörig. Da sich Hochzeitskutschen wachsender Beliebtheit erfreuen und nicht in beliebig großer Zahl vorhanden sind, ist es ganz wichtig, sich rechtzeitig um die Reservierung zu kümmern. Außerdem ist zu beachten, dass zwei PS langsamer sind als 100. Also einen ausreichend großen Zeitpuffer einkalkulieren!

Kutsche oder Limosine

Ebenfalls sehr nobel ist eine Stretch-Limousine. Darin kommen sich die Brautleute wie VIPs vor, was zumindest für diesen großen Tag auch zutrifft. Ein solches Hochzeitsgefährt eignet sich besonders gut für sehr elegante Hochzeiten.
Der Vorteil von Kutsche und Stretch-Limousine liegt darin, dass selbst ein sehr aufwändig gearbeitetes Brautkleid die Fahrt unbeschadet übersteht.

Denkbar ist auch, einen nostalgisch geschwungenen Oldtimer anzumieten. Eine Braut im altertümlich anmutenden Gewand mit langer Schleppe sieht bezaubernd aus, wenn sie diesem Hochzeitsgefährt entsteigt.
Eher klassisch wirkt da eine moderne Limousine, die allerdings selbstverständlich ebenfalls durchaus ihren Zweck erfüllt. Dabei ist darauf zu achten, dass genügend Platz im Fond vorhanden ist – das sollte aber bei den Standardmodellen gegeben sein.

Der Oldimer oder 2 PS

Letztlich kommt es immer auf den Geschmack und die Vorlieben des Brautpaares an (und nicht zuletzt auch auf seinen Geldbeutel). Es gibt Hochzeitspaare, die mit einem Traktor oder auf dem Motorrad zur Hochzeit kantern, im letzteren Fall empfiehlt sich ein Beiwagen für die Braut, damit sie ihr Kleid auch gut unterbringen kann.

Und wer mit dem altgedienten Bully, mit dem das Paar zauberhafte Urlaubsreisen verbracht hat, an der Kirche vorfahren möchte – warum nicht? Die Brautleute entscheiden ganz allein.

Für die Planung der Fahrt zu Standesamt, Kirche und Ort der Feierlichkeit ist es sinnvoll, mindestens für das Hochzeitsgefährt einen Parkplatz in unmittelbarer Nähe zu reservieren. Die Stadtverwaltungen werden für diese Ausnahmefälle eine Sondergenehmigung ausstellen. Das gilt meist auch für entlegene Locations, zu denen im Normalfall kein motorisiertes Fahrzeug gelangen darf.