21. September 2018

Hochzeitskarten

Stilvolle Hochzeitskarten

Sobald Termin und Ort der Hochzeitsfeier feststehen, ist es an der Zeit, sich mit den Einladungskarten zu beschäftigen – spätestens drei Monate vor dem geplanten Fest sollte man sie verschicken. Dass man bereits im Vorfeld eine Liste mit den Namen der Gäste (und ihren aktuellen Adressen!) erstellt hat, sollte selbstverständlich sein.
Wie man die Einladungskarten gestaltet, bleibt jedem selbst überlassen. Allerdings ist es schön, wenn man zu einem prunkvollen Fest auch mit einer edlen Karte einlädt, während eine lockere Polterhochzeit durchaus eine lässige (nicht aber nachlässige!) Einladungskarte verträgt.

Der traditionelle Weg zur Hochzeitskarte führt in die Druckerei. Hier gibt es viele Muster, aus denen man das geeignete wählen kann. Auch unterschiedliche Schriftarten und Papierqualitäten stehen zur Verfügung. Inzwischen bieten auch zahllose Online-Shops diesen Service an.

Einladungskarten

Welchen Weg man auch geht – es ist wichtig, vorab ein Probeexemplar zu bekommen, das man minutiös auf mögliche Fehler überprüft: Stimmen die Daten tatsächlich? Sind alle Namen korrekt geschrieben? Entspricht das Layout dem, was man ausgewählt hat?

Selbstverständlich kann man die Einladungskarten zur Hochzeit auch selbst entwerfen und gestalten. Wer mit dem PC vertraut ist, kann Blanko-Karten kaufen und sie nach eigenen Wünschen beschriften. Und wer ein Händchen für Bastelarbeiten hat, wird sie noch dekorativ verzieren. Es rundet das Gesamtbild harmonisch ab, wenn auch die Briefumschläge zu den Hochzeitskarten passen, die Adressen also nicht von Hand und womöglich mit Kugelschreiber geschrieben sind.

Mit den richtigen Worten

Was die Formulierung des Textes betrifft, sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Allerdings gilt generell: Wenig ist mehr. Wer aber unbedingt originell sein möchte, sollte darauf achten, dass er auch wirklich witzig ist und keine abgedroschenen Wendungen benutzt. Auch Gedichte können leicht ihren Zweck verfehlen, dann nämlich, wenn der Rhythmus überhaupt nicht stimmt.

Wahrscheinlich ist nicht jeder Gast ein Verfechter von perfektem Deutsch. Wenn aber jemand, der penibel darauf achtet, eine fehlerhaft geschriebene Einladungskarte erhält, ist er gewiss nicht begeistert. Daher sollte man unbedingt ein paar Standardfehler vermeiden, die leider auch in professionellen Druckereien immer wieder vorkommen: So ist zu beachten, dass man du, ihr, euch grundsätzlich klein schreibt, Sie als Anrede dagegen groß. Außerdem möchte man nicht einladen, sondern man lädt ein. Und ebenso würde man sich nicht über eine Zusage freuen, sondern man freut sich. Auch die Formulierung, dass man nach der Trauung zu einem Sektempfang einlädt, ist falsch, denn man lädt ja bereits jetzt ein.

Um Peinlichkeiten zu vermeiden, ist es gut, eine versierte Person die Entwürfe der Hochzeitskarten lesen zu lassen.